Fahrängste - Berichte Interviews

Navigationsgerät hilft bei der Orientierung


"Das Navigationssystem ist mein liebster Begleiter!"

Was tun gegen Angst, die Orientierung zu verlieren, deswegen einen Unfall zu verschulden? Navigationsgerät hilf bei der Orientierung

Vorbemerkung: Frau Sonntag (Name geändert) hat sich bei uns Anfang 2007 als Angsthäsin gemeldet. Ihre Vorgeschichte: Sie stammt aus dem Libanon, zog mit ihrer Familie nach Deutschland. Die Familie, d.h. genau gesagt, der Vater, war nicht einverstanden mit ihrem Führerscheinerwerb. Hm, wirklich  ein sehr antiquiertes Frauenbild. Sie hat den Führerschein dann trotzdem gemacht, sich aber hinterher nicht mehr so recht ans Steuer getraut. Als wir dann zusammen üben, stelle ich fest: Angst hat sie eigentlich keine, im Gegenteil, sie bewältigt ihre Probleme ganz fröhlich.

Allerdings fehlt ihr doch ein bisschen die Erfahrung.  Vor allem hatte sie  Angst davor, bei ihren ersten Fahrten allein die Orientierung zu verlieren,  bei der angestrengten Suche nach dem richtigen Weg abgelenkt zu sein und einen Unfall zu verschulden. Sie schlug vor, mit einem Navigationsgerät zu üben. Und damit haben wir dann reichlich trainiert, zuerst im Fahrschulwagen, dann im alten weißen Benz, einem richtigen Schmuckstück.

Den Bericht über ihre ersten Fahrten mit Hilfe des Navigationsgeräts hat sie mir Ende August 2007 geschickt.

 

Prüfungsangst - beim fünften Mal bestanden

Prüfungsangst bewältigt, beim fünften Mal bestanden

Interview mit einer ehemaligen Fahrschülerin

Vorbemerkung: Die Fahrschülerin kam zu uns, etwa verzweifelt nach der vierten, nicht bestandenen Fahrprüfung. Sie fühlte sich nicht nur schlecht ausgebildet. Nach den vielen Prüfungen hatte sie sich auch eine Prüfungsangst eingefangen. Dabei war der Führerschein eigentlich dringend nötig.

 

Bericht einer Abwürge-Angsthäsin

Mein Fahrschulwagen hatte einen Dieselmotor

Sibylles Bericht einer Abwürge-Angsthäsin

Vorbemerkung: Ängste können schon vor der Fahrschulausbildung entstehen. Leider aber auch in der Ausbildung, wenn Fahrlehrer schlampig ausbilden. In vielen Fahrschulen laufen heute Dieselautos. Das hat mit der Ausbildung eigentlich nichts zu tun. Die Fahrlehrer wollen halt Geld sparen, weil der Diesel günstiger ist. Das ist wohl eine Illusion, denn sparen lässt sich mit dem Dieselauto nur durch ungewöhnlich hohe Kilometerleistungen. Bei normalem Fahrbetrieb ist der Dieselmotor einfach teurer. Was ebenfalls gegen den Dieselmotor spricht sind die giftigen Abgase, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen.

Aber hier geht es um die Ausbildung. Der Dieselmotor verleitet zu schlampigem Anfahren, denn er ist schon im unteren Drehzahlbereich mit viel Drehmoment gesegnet, verzeiht auch Anfahren, ohne Gas zu geben. Wenn Fahrlehrer hier nicht gegensteuern und auf korrektes Anfahren mit etwas Gas und Schleifkupplung Wert legen, dann sind ihre Schüler/innen später nicht in der Lage, mit einem Auto mit Benzinmotor richtig umzugehen. Nachlässige Fahrlehrer produzieren mit ihrer schlampigen Ausbildung langfristig Ängste. Diese beschreibt ja die ehmalige Fahrschülerin Sibylle weiter unten sehr anschaulich. Nur: von den Ängsten kriegen die Fahrlehrer nichts mit, sie machen einfach weiter. Ja, ich gebe es zu, ich (F.M) bin erbost über diese pädagogisch faulen Kollegen. Aber jetzt zu Sibylles Bericht:

   

Sabine überwindet ihre Panik auf der Autobahn

Angst vor Atemnot und Angst vor Herzinfarkt auf der Autobahn

Sabine überwindet ihre Panikattacken , fährt wieder einigermaßen angstfrei auf der Autobahn

Kommentar: Sabine liebt die schöne Natur rund um Berlin. Sie hat sich mit ihrem Mann einen Wohnwagen gekauft und diesen an einem Brandenburger See abgestellt. Die Fahrt dahin am Wochenende wird allerdings immer schwieriger. Auf der der Autobahn quälen sie böse Panikattacken.

 

Schaltprobleme. Bericht einer Angsthäsin

Katja, (ehemalige) Angsthäsin, berichtet über ihre Erlebnisse

Schaltprobleme: Vor Kurven sollte ich schalten, nicht bremsen

Vorbermerkung: Katja hat sich bei uns als Angsthäsin gemeldet. Sie brauchte unsere Betreuung wegen ihres "Schalttraumas" und allgemein ihrer Angst vor dem Autofahren. Sie hat sich ihrer nachträglichen Ausbildung bei uns mit großem Eifer gewidmet und fährt jetzt allein und sicher mit ihrem eigenen Pkw. Wir bedanken uns herzlich bei ihr für den ausführlichen und anschaulichen Bericht, den sie uns Anfang August 2013 geschickt hat.  Für alle Angsthasen ist es doch wichtig, aus erster Quelle zu erfahren, ob es denn hinterher erfolgreich weiter geht. Und ihr Beispiel zeigt, das tut es. Wir bedanken uns auch, dass sie sich bereit erklärt hat, bei unseren monatlichen Infotreffs für Angsthasen zu sprechen und über ihre Erfahrungen zu informieren.

   

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