Bild des Monats Dezember: Frischer Schnee auf der Einmündung

Bild des Monats Dezember

Frischer Schnee auf Vorfahrstraße und Wohnstraße

Frischer Schnee auf Vorfahrtstraße und Wohnstraße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Jahr gab es noch keinen Schnee. Aber im Dezember kann er immer kommen, so wie hier auf dem Bild über Nacht.

Auf Wohnstraßen, die in Vorfahrstraßen einmünden, müssen wir im Winter besonders vorsichtig fahren. Denn durch häufiges Bremsen vor der Einmündung bildet sich schnell eine Schicht von glattem Schnee oder sogar Eis auf der Fahrbahn. Keine Sorge, auch Fahrschüler und Menschen mit Fahrangst lernen bei winterlichem Wetter das Autofahren.

Bildbeschreibung Frischer Schnee auf Vorfahrtstraße und Wohnstraße

Im November und zumindest auch Anfang und Mitte Dezember kann es immer mal wieder schneien. Weihnachten bleibt es meistens mild. Wahrscheinlich kommt doch irgendwann der Schnee und mit ihm die Probleme. Sie sehen auf dem Bild eines der Probleme: Frischer Schnee ist gefallen. Der Schnee macht den Eindruck, dass es nicht sehr kalt ist. Denn man sieht auf der Wohnstraße glatte Fahrspuren. Die großen Durchgangsstraßen werden immer geräumt (je nachdem mit Schneepflug oder auch Salz), die Wohnstraßen nicht. Der Beginn der Schneeschmelze durch Salz ist an der Vorfahrstraße zu beoachten. Auf der Wohnstraße bleibt der Schnee dagegen liegen, schmilzt auch schon ein bisschen wegen der kühl-lauen Witterung.

Wer von der Wohnstraße in die Vorfahrtstraße einbiegt, muss Vorfahrt gewähren. Bremsen die Autos an der Einmündung der Wohnstraße in die Vorfahrtstraße, dann entstehen an dieser Stelle Brems- und Glättespuren. Wer jetzt nicht aufpasst und daher auf dem glatt gefahrenen Schnee weiter rutscht, riskiert einen Zusammenstoß mit einem Fahrzeug auf der Vorfahrtstraße.

Gefahrenlage bei Schnee und Eis

Als Fahrer auf der Wohnstraße sollten Sie besonders vorsichtig fahren, wenn Sie sich der Vorfahrtstraße nähern. Auf den letzten Metern mit glatt gefahrenem Schnee oder Eis und daher einem besonders langem Bremsweg rechnen. Um keine Auffahrunfälle zu riskieren, auf große Abstände achten. Nachfolgende durch mehrmaliges Betätigen des Bremslichtes warnen. Vor dem Anfahren bei einer Lücke in der Vorfahrtstraße auf eine besonders große Lücke achten. Denn durch die extrem rutsichige Fahrbahnoberfläche gelingt das Anfahren wahrscheinlich nicht so gut, die angetriebenen Räder rutschen vielleicht hilflos durch.

Als Fahrer auf der Vorfahrtstraße beobachten Sie die ankommenden Fahrer der Wohnstraße genau. Halten Sie Abstand, fahren Sie lieber selbst vorsichtig. Beachten Sie, dass die Fahrer der Wohnstraße sich vielleicht vertun und nicht mehr rechtzeitig bremsen können.

Fahrtechnik bei glatter Fahrbahnoberfläche

ABS (Anti-Blockier-System) hilft beim Bremsen, so dass der Wagen nicht ausbricht, Es verkürzt aber nicht wirklich die Bremswege. Daher ist vorsichtiges, langsames Fahren im Winter am allerwichtigsten. Wer kein ABS im Wagen hat, kann es sehr unvollkommen durch die Stotterbremse nachahmen.

ASR (Antriebsschlupfregelung) hilft, wenn die Räder unter Gas auf Glätte hilflos durchdrehen. Bei Vorderrradantrieb rutschen die vorne angetriebenen Räder nur, das Auto bleibt stabil. Bei Hinterradantrieb kommt es zum Ausbrechen des Hecks.  Das ASR bremst das durchdrehende Rad ab, so dass der Wagen stabil weiter fährt. ASR ist auch sehr hilfreich beim Ein- oder Ausparken in verschneite oder vereiste Parkplätze. Man kann fehlendes ASR nur unvollkommen durch sehr feines, gering dosiertes Gasgeben ersetzen.

Bei dieser Witterung sind Winterreifen bei der Fahrt Pflicht.

Menschen mit Fahrangst im Winter

Wir erleben, dass viele Fahrschüler und Angsthasen im Winter wegbleiben. Sie fürchten die schwierigen Wetter- und Fahrbedingungen und haben Angst vor dem Auto oder vor dem Autofahren unter diesen Fahrbedingungen. Im Frühjahr kommen sie dann langsam wieder. Das ist leider etwas kurzsichtig gedacht. Denn das Fahren im Winter lässt sich halt nur im Winter lernen. Und wer das unter Aufsicht und geschützt im Fahrschulwagen ausprobieren kann, wird wertvolle Erfahrung sammeln. So kann man bei winterlicher Fahrschulfahrt beispielsweise das Blockieren der Räder bei glatter Fahrbahn üben. Die Fahrer werden mit den winterlichen Verhältnissen besser zurecht kommen und - allein fahrend - auch mit schwierigen Situationen besser umgehen können.

Eine weitere wertvolle Erfahrung kann man mit dem allgemeinen Tempo machen. Denn im Winter wird man nicht so oft überholt, im Gegenteil, alle fahren langsamer aus Furcht vor Unfällen. Das tut aber auch Angsthasen und Schülern gut, die nun eher im allgemeinen Verkehrsstrom mitschwimmen können.

Also nur Mut Ihr lieben Schüler und Angsthasen - traut Euch, es ist hilfreich, im Winter zu fahren.


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