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Schwierig zu überblickende Einmündung - mit Stoppzeichen geht es leichter

Viele Fahrschüler oder fahrängstliche Menschen beklagen sich, an Kreuzungen oder Einmündungen keine Übersicht zu haben. Sie fühlen sich unter Druck, loszufahren, ohne die Verkehrslage oder die Vorfahrtlage durchschaut zu haben. Übrigens leiden auch ältere Fahrer an diesem Problem. Sie fahren zwar immer noch sicher, leiden aber ausgerechnet an Kreuzungen an mangelnder Übersicht und fühlen sich überfordert. Während junge Fahrer häufiger Unfälle durch zu hohe Geschwindigkeit verschulden, geraten ältere Fahrer häufiger in Beinah-Unfälle oder richtige Unfälle an Kreuzungen.
Die vorne zu sehende Straße führt geradeaus. Von rechts mündet eine Straße ein. Sie ist kaum zu sehen, die Blickführung folgt der Straße geradeaus. Mitten auf der Einmündung quert ein Zebrastreifen. Auch ohne das Stoppzeichen hätte die Straße von rechts Vorfahrt, und hätten die Fußgänger auf dem Zebrastreifen Vorrang. Doch wird das alles überlagert und höchstens transparent wahrgenommen wegen der Blickführung geradeaus. Gedrängt durch innere Eile würde man die Gefahren wahrscheinlich erst spät wahrnehmen und erschreckt auf die Bremse treten. Bei solcher Verkehrslage, insbesondere wenn sich Beinah-Unfälle oder gar Unfälle häufen, ordnet die Behörde die Aufstellung eines Stoppzeichens an.
Mit dem Stoppzeichen wird die Lage viel entspannter. Schon 20 m vorher wird das Stoppzeichen angekündigt. Zusätzlich wird die Aufmerksamkeit verstärkt durch entsprechende Fahrbahnmarkierung. Das Stoppzeichen ordnet an, an Kreuzungen oder Einmündungen zu halten. Entweder, falls vorhanden, an der Haltlinie. Oder da, wo die andere Straße zu übersehen ist, normalerweise auf Höhe des Bordsteins. Und nun kann man sich in Ruhe auf die Straße von rechts und auf den Zebrastreifen konzentrieren. Auch wenn dort niemand kommt - 2 oder 3 Sekunden kann man ruhig an der Haltlinie stehen bleiben, um genau zu wissen: Es ist frei, ich kann weiter fahren.
Für Fahrschüler, fahrängstliche Menschen oder ältere Fahrer, die alle Schwierigkeiten an komplizierten Kreuzungen oder Einmündungen haben, sind Stoppzeichen ein Segen. Man muss sie nur wahrnehmen und beachtetn. Aber nicht nur Stopppzeichen, sondern alle Zeichen, die den Verkehr an Kreuzungen bremsen oder zum Halten bringen: Vorfahrt gewähren oder Rot an einer Ampel. Geübte Fahrer hassen das Aufleuchten von Gelb,da siie in die Gefahr kommen, bei anschließendem Rot anhalten zu müssen. Daher wird bei Gelb verzweifelt Stoff gegeben. Fahrschüler, fahrängstliche Menschen und ältere Fahrer dagegen lieben Gelb. Denn wenn sie jetzt bremsen, erhalten sie bei Rot Gelegenheit, die Weiterfahrt in Ruhe zu überlegen. Aber - letzte Mahnung - wer bei Gelb bremst, sollte unbedingt vorher einen Blick in den Innenspiegel werfen!
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