Die Angst fährt mit. Kommentar zu einem ZDF-Film (blog)

Ein Film, der abschreckt

Die Angst fährt mit. Wenn das Auto zum Feind wird

Ein Kommentar zu einem unfertigen Film des ZDF über Fahrangst

Am Donnerstag 12.03.2013, 22.15 Uhr, zeigte das ZDF in der Reihe 37 Grad einen Film zum Thema Fahrangst. Ich war nach dem Anschauen enttäuscht und hatte ein schlechtes Gefühl. Der Film hat leider keinen vernünftigen Weg gezeigt, Fahrangst zu überwinden.

Link zum Film: Die Angst fährt mit

Eine Redakteurin von der Reihe 37 Grad hatte mich schon etliche Wochen vorher angerufen. Sie suchte für einen Film Berufskraftfahrer, die infolge eines traumatischen Erlebnisses nicht mehr fahren konnten. Der Film sollte auch die Möglichkeiten zur Hilfe zeigen. Ich musste leider ablehnen, da zu diesem Zeitpunkt in unserer Fahrschule keine derartigen Fahrer betreut wurden.

Ziel des Films ist es, die Beteiligten mit ihrer Fahrangst und bei ihren schwierigen Fahrten zu begleiten und die Überwindung der Fahrangst zu zeigen. Das Filmteam hat einen einfühlsamen Beitrag gedreht. Man erfährt einiges über Fahrangst und zittert mit den Betroffenen mit. Leider ist der letzte Punkt – Überwindung der Fahrangst – gar nicht geglückt. Insofern: Chance nicht ausgenutzt, die wichtigsten Fragen werden nicht beantwortet.

In dem Film werden zwei Beteiligte vorgestellt: Jörg, Berufskraftfahrer auf dem Lkw, und Yvonne, allein stehende Mutter von drei Kindern, auf dem Land lebend, die wieder dringend Auto fahren möchte.

Jörg, Lastwagenfahrer, traumatisiert nach mehreren Unfällen

Jörg erlebte mehrere Unfälle, schuldlos, nach dem letzten Unfall bleibt er schwer behindert und traumatisiert. Sogar als Lebensretter bei einem der Unfälle wird er belobt und ausgezeichnet. Dennoch lebt er schließlich von Hartz IV. Er will es schließlich aber wieder versuchen. Ihn zieht es zum Lkw, obwohl ihn seine Frau davor warnt. Er will wieder fahren und seine Angst überwinden.

Jörg fährt los, das Filmteam dabei. Vorne ein Kollege im Pkw, der in Notfällen helfen soll, immerhin. Die Fahrt geht über die Autobahn. Ein Pulk von anderen Lkw fährt auf und überholt sie dann, sehr eng hintereinander. Jörg bekommt schreckliche Angst, denn die Situation ähnelt der einer seiner Unfälle, als er von einem dicht auffahrenden Lkw gerammt wurde. Niemand ist da, der ihm jetzt helfen kann, auch der vorausfahrende Kollege nicht.

Sie schaffen es bis zum Ziel. Zum Glück geschieht kein Unfall.

Der Lkw ist doch ganz lieb - oder?Doch bei einer späteren Fahrt mit dem Pkw passiert ihm wieder ein Unfall. Anschließend stürzt er bei Reparaturarbeiten in der Firma von der Hebebühne. Er ist schwer verletzt und behindert, will dennoch mit dem Fahren weitermachen. Doch da kommt ihm die Firma dazwischen, kündigt ihm. Wieder ist er bei Hartz IV gelandet.

Die Szenen zeigen die Angst, in packenden, leider auch gefährlichen Situationen. Die Geschichte ist aber kein kein Erfolgsmodell. Sie drückt nieder, bis zum bitteren Ende. Immer bleibt die Frage: Hätte man Jörg nicht besser oder überhaupt helfen können?

Jörg ist ein Mensch, der all seine Gefühle in sich hineinfrisst. So gehört es sich angeblich für einen Mann. Hilfe lehnt er ab. Das ist sein Hauptproblem. Auch auf die dringenden Bitten seiner Frau, angesichts seines Traumas und seiner schweren Verletzung mit dem Fahren aufzuhören, hört er nicht. Er will halt Lkw fahren. So beschwört er aber schwere Gefahren herauf. Schon bei der ersten Fahrt auf der Autobahn hätte angesichts seiner Angst ein schrecklicher Unfall passieren können.

Der Unfall ist nicht passiert, zum Glück. Er hätte aber angesichts Jörgs hochflutender Angst ungefähr folgendermaßen  passieren können: Jörg sieht die eng hintereinander fahrenden und überholenden Lkw, bekommt Panik, reißt in der Schreckreaktion das Lenkrad nach rechts, weg von den beiden überholenden Lkw – und das mit seinem voll beladenen Lkw. Der Lkw kracht nach rechts in die Leitplanke, oder er schleudert, kippt, oder er schleudert, stellt sich quer.

Das ist nicht nur Spekulation. In Panik  können Menschen sehr irrational reagieren. Jörg hat mit dieser Fahrt andere in die Nähe einer großen Gefahr gebracht. Dazu gehört auch das Filmteam, das leichtsinnigerweise mitgefahren ist und diese Fahrt nicht verhindert hat.

Mögliche Hilfe für Jörg

Jemanden mit Fahrangst zu „begleiten“ reicht eben nicht. Man sollte auch an den Schutz der anderen denken. Und hier kommt die Hilfe bei der Fahrangst ins Spiel.

Jörg hätte beim Verhaltenstherapeuten Hilfe suchen und über seine Haltung sprechen sollen. Das ist natürlich ein Widerspruch in sich, keine Hilfe anzunehmen und doch Hilfe zu suchen. Aber viele der Betroffenen müssen solche Widersprüche lösen.

Zweitens hätte er sich einem Angsthasenfahrlehrer anvertrauen sollen. Ich hätte Jörg zu Anfang gar nicht auf den Lkw gelassen, sondern hätte mit ihm über seine Haltung gesprochen, mit ihm Entspannungsübungen trainiert und wäre die ersten Fahrten mit ihm nur mit dem Fahrschulauto gefahren. Jörg hätte gelernt, bei auf der Autobahn sehr nah auffahrenden Pkw oder Lkw ruhig zu bleiben und die Kontrolle zu behalten. Das kann man in jedem Fahrzeug üben. Aber ein Fahrschulauto ist besser dafür geeignet, weil im Ernstfall leichter zu korrigieren.

Erst am Schluss wären wir auch Lkw gefahren, aber einen Fahrschul-Lkw mit Begleitung durch eine Lkw-Fahrlehrer. Und ganz am Schluss auch einen Firmen-Lkw, aber leer, ohne Beladung, ohne Transport-Ziel.

Fazit:

Den Zuschauern werden Angstsituationen geboten, ein bisschen Grusel hält die Zuschauer vor dem Fernseher. Aber die Lösung der Probleme bleibt aus. Das ist es leider nicht wert!

Yvonne, alleinstehende Mutter, Scheidung und Fahrangst

Yvonne ist allein stehende Mutter von drei Kindern. Sie lebt auf dem Land, hat es schwer, mit öffentlichen Verkehrsmitteln den nächst gelegenen Einkauf zu erreichen. Das dauert mehr als vier Stunden. Mit dem Auto ginge es schneller, jedoch hat sie nach einer Scheidung Fahrangst entwickelt. Wenn sie ans Fahren denkt bekommt sie Angst, schweißnasse Hände, kann sich nicht mehr konzentrieren.

Sie sucht schließlich Hilfe bei einem Fahrlehrer, der gleichzeitig Heilpraktiker ist.

Nun bin ich als Angsthasenfahrlehrer gespannt: Wie wird er ihr helfen?

Nach der Begrüßung sprechen Sie ausführlich, beinahe zwei Stunden. Über den Inhalt wird im Film nichts bekannt. Ich selbst würde über ihre Situation reden, als alleinerziehende Mutter nach der Scheidung. Diese bürdet ihr eine große Verantwortung auf, allein, ohne Hilfe des Partners, tagtäglich schwierige Probleme ihrer kleinen Familie zu lösen.

Klopftherapie

Der Fahrlehrer/ Heilpraktiker zeigt ihr eine Entspannungstechnik, die sogenannte Klopftherapie. Sie hilft laut ihren Anhängern bei Kopfweh, Angst, Wut, Trauer, Stress, Lebensproblemen. Dabei beklopft sich die Patientin nach Anleitung vom Kopf her nach unten zart mit den Fingerknöcheln: Kopf, Augenbrauen, Nase, Lippen, Oberkörper, Außenkante der Hand werden beklopft. Beim Klopfen werden laut die Ängste benannt: Yvonne beklopft sich zart und sagt dabei: „Diese Angst vorm Autofahren.“ Oder am Schluss: „Diese restliche Angst vorm Autofahren.“

Die Klopftechnik beruht wie die Akupunktur auf der Lehre von den Energieflüssen im menschlichen Körper. Diese seien an bestimmten Stellen unterbrochen. Daher käme es zu den vorher genannten negativen Emotionen. Durch das Klopfen könne die Energie wieder frei fließen und die negativen Emotionen würden abgebaut. Diese Entspannungstechnik heißt daher auch EFT (Emotional Freedom Techniques).

Die Lehre von den Energieflüssen ist laut Wikipedia nicht wissenschaftlich erwiesen (Artikel EFT) . Daher werden diese Behauptungen als Pseudowissenschaft eingestuft. Dennoch könne es im Einzelfall zu Linderungen kommen. Nach dem Motto: Wer daran glaubt...

Die beiden kommen zur Praxis, sie steigen in einen schönen Fahrschul-Audi. Über das Kommende staune und erschrecke ich.

Angstüberflutung im Straßenverkehr bringt keine Sicherheit, erhöht die Angst

Autobahnausfahrt, mehrere Fahrstrreifen, dichter VerkehrDer Fahrlehrer verkündet ihr sein “Programm” zur Angstüberwindung im Auto: Sie werden sofort im starken Verkehr fahren, sechs Stunden lang hintereinander (!), ohne Pause. Und die folgende Fahrt im Verkehr wird tatsächlich sechs Stunden lang durchgezogen. Nur einmal darf Yvonne auf ihre Bitte hin das Auto kurz verlassen, für den Besuch der Toilette.

Yvonne ist während der Fahrt offensichtlich überfordert. Sie kommt nicht mit der Bedienung des Autos zurecht, achtet kaum oder zu spät auf Verkehrssituationen. Ihre Angst steigt. Fehlreaktionen sind die Folge. Man sieht, wie der Fahrlehrer ihr immer wieder helfen muss, verbal oder durch Eingriffe. Er lenkt und schaltet, macht auf schwierige Situationen aufmerksam. Yvonnes Angst soll nach Aussage des Films sozusagen “überfahren” werden. Gegen Ende des Films wirkt Yvonne allerdings entspannter. Am Schluss sagt sie sogar, nach dem Ergebnis der Fahrt befragt, sie fahre jetzt ohne Angst.

Die Methode des Fahrlehrers – sich ohne genügende Vorbereitung sofort in den starken Verkehr zu begeben, sechs Stunden durch zu fahren - ist mir rätselhaft.

Hilfe für Yvonne wäre möglich

Vernünftig wäre, Yvonne, die nach der langen Zeit der Vermeidung nicht mehr lenken und schalten kann, zuerst einmal in einem ruhigen Verkehrsgebiet mit dem Auto trainieren zu lassen. Dabei können durchaus schon Ängste abgebaut werden, das Auto nicht genügend kontrollieren zu können. Mit Yvonne dagegen, ohne fahrtechnisches Training, sofort in den dicken Verkehr zu fahren, ist Unsinn und zusätzlich eine massive Überforderung. Gerade das kann die Angst verstärken.

Vernünftig wäre auch, bei  der langen Fahrt auf ausreichende Pausen zu achten, und zwar für Yvonne und für den Fahrlehrer. Ohne Pausen steigt ohne Zweifel das Risiko  eines Unfalls! Außerdem ist solch eine lange Fahrt auf jeden  Fall eine Quälerei.

Erst nach den fahrtechnischen Übungen würde man schwierige, sehr angstauslösende Situationen aufsuchen, mit dichtem Verkehr. Dabei könnte Yvonne weitere Methoden der Angstbewältigung kennen lernen und umsetzen. Auch die Angstbewältigung geht schrittweise voran, vergleichbar dem Stufenplan der Stoffausbildung der Fahrschulen. Man spricht von einer Hierarchie der Angstsituationen.

Bei dieser stufenweisen Methode der Angstbewältigung geht Yvonne einigermaßen kompetent mit ihrer Angst um und bleibt immer bewusst sichere Fahrerin. Sie ist gleichzeitig verantwortlich für die Verkehrssicherheit und für die Kontrolle ihrer Angst. Je sicherer sie fährt als Fahrerin desto besser geht sie auch mit ihrer Angst um und umgekehrt. Als Fahrlehrer halte ich mich eher zurück, allerdings werden Angstsituationen in vielen Gesprächspausen besprochen.

Flooding passt nicht in den Straßenverkehr

Bei der knallharten Methode des Fahrlehrers dachte ich zuerst an “flooding” (engl. “flooding”, Überflutung mit Angst). Bei dieser Methode wird die Betroffene massiv und rasch in stark angstauslösende Situationen versetzt, muss die Angst bewusst aushalten. Die Betroffene gewöhnt sich an die Angst, stellt fest, dass ihre schlimmen Befürchtungen nicht eintreffen. So stellt sich nach einiger Zeit des Aushaltens eine Linderung der Angst ein. Bevor das flooding umgesetzt wird, wird die Betroffene genau über das Verfahren aufgeklärt. Außerdem werden Abbruchsignale vereinbart, falls die Angstsymptome zu heftig auftreten sollten. Flooding hat sich beispielsweise bewährt bei agoraphobischen Ängsten.

Der Fahrlehrer hat Yvonne über das Verfahren nicht aufgeklärt, auch Abbruchsignale wurden zwischen den beiden nicht vereinbart. Im Film selbst wird zugegeben, dass die Betroffenen manchmal einfach davonlaufen, weil sie es nicht mehr aushalten. Das ist allerdings eine Katastrophe! Von zehn Angsthasen, die ich zu Beginn der Betreuung dazu befragt habe, lehnten alle zehn diese Methode ab. Grund: Sie wollten sicher fahren, mit eigenem Einsatz und eigenen Fähigkeiten. Dazu wollten sie lieber vorsichtig an angsterzeugende Situationen herangeführt werden.

Es gibt aber noch einen anderen Grund, den Einsatz von flooding im Straßenverkehr abzulehnen.

Im Straßenverkehr geht es um Sicherheit. Der muss sich alles unterordnen, auch die Angstbewältigung. Den Spagat zwischen Sicherheit und Angstbewältigung muss jeder Angsthasenfahrlehrer vermitteln, immer so, dass die Sicherheit Priorität hat.  Der Fahrlehrer im Film dagegen treibt Yvonne in schwierige Verkehrssituationen, denen sie nicht gewachsen ist. Durch die dauernde Überforderung bekommt sie heftige Angst, Fehlreaktionen und falsches Verhalten häufen sich, wieder und wieder drohen Gefahren. Die Fahrangst wird schlimmer. Der Fahrlehrer greift ein, wenn es zu gefährlich wird. Und das tut er nur zu häufig, es ist auch seine Pflicht. Damit ist die Gefahrsituation beseitigt, auch der Anlass für die Angst. Yvonne kommt daher gar nicht in die Lage, die Angst auszuhalten und zu vermindern. Das ist sozusagen “halbes flooding”, kann so nicht wirken.

Ihre Angst schwankt stark auf und ab, je nachdem, ob flooding ansteht (hinein in schwere, angstauslösende Sitationen) oder Eingriff des Fahrlehrers (Abbruch des Versuchs). Das Hin und Her ist eigentlich keine Methode, sondern Chaos pur. Vor allem wird sich bei Yvonne angesichts der häufigen Eingriffe des Fahrlehrers der Eindruck verfestigen, dass sie keine Fähigkeiten besitzt, mit dem Verkehr und mit ihrer Angst umzugehen. Schlecht für Ihre Sicherheit und ihr Selbstbewusstsein.

Verantwortlich zu fahren, allein im Auto, lernt Yvonne mit der “Methode” sowieso nicht. Auch wenn Yvonne zum Schluss aussagt, sie sei ohne Angst gefahren – die angebliche Angstfreiheit ist nur im Fahrschulauto erzielt worden, unter dem Schutz des Fahrlehrers und seinen dauernden Eingriffen. Bewiesen ist damit gar nichts. Die eigentliche Probe kommt erst mit dem Alleinfahren im eigenen Auto. Da flackern die Ängste nach aller Erfahrung wieder massiv auf, denn nun liegt die Verantwortung bei der Fahrerin. Darauf wurde Yvonne leider nicht vorbereitet.

Ein Loblied auf den Angsthasenfahrstil

Es geht letztlich bei Menschen mit Fahrangst nicht nur um den alltäglichen Verkehrswirrwarr um sie herum. Sicher, so stellt es sich beim ersten Eindruck dar: Menschen mit Fahrangst fürchten sich vor dem Mitfahren im im dichten, schwierigen Verkehr und der Vorstellung von der eigenen Unfähigkeit. Beim Mitschwimmen im Verkehr stellt sich schnell Informationsdurcheiander ein, Entscheidungen werden in Hast und falsch getroffen, Anlass für neue Angst.

Wenn ich diese Menschen frage, warum sie nicht ein bisschen langsamer und vorsichtiger fahren, um ihre Entscheidungen besser begründen zu können, erhalte ich in den meisten Fällen folgende Antwort: “Ich traue mich nicht, ich will auf keinen Fall jemanden behindern!”

Und das ist der Kern der Sache - sie haben Angst davor, den schnell fließenden Verkehr zu behindern, andere beim Erreichen ihrer Ziele aufzuhalten, sich auffällig oder gar peinlich zu machen. Das ist eine soziale Angst. Menschen mit Fahrangst sollten also gerade nicht im schnellen Verkehr mitschwimmen, das festigt nur ihre Angst, auf zweierlei Art:

  • Sie fühlen sich permanent durch die vielen Informationen überfordert, entscheiden ohne klares Wissen und vergrößern ihre Angst
  • Sie lassen sich von anderen drängeln, wagen es nicht, ihre Wünsche nach vorsichtigerem Fahren einzubringen.

Menschen mit Fahrangst müssen lernen, genau diese Angst zu überwinden, sie müssen sich daran gewöhnen, langsamer und vorsichtiger zu fahren, sie lernen und erfahren, dass es gar nicht so schlimm ist, andere zu behindern. Wir nennen diesen Fahrstil Angsthasenfahrstil. Er führt dazu, Entscheidungen im Verkehr mit Vernunft zu treffen und wieder ohne Angst zu fahren.

Im Rahmen dieser vernünftigen Vorgehensweise kann man durchaus Experimente einlegen, die von den Angsthasen sogar begrüßt werden. Also einzelne schwierige Angstsituationen einstreuen und gemeinsam experimentieren, ob die   übergroße Angst ausgehalten werden kann. Wenn, dann stellt sich sogar große Freude über die gelungene Angstbewältigung ein.

Fazit:

Angstüberflutung im Straßenverkehr fördert die Angst und Unsicherheit. Sie ist keine geeignete Methode, Ängste abzubauen und selbständig fahren zu lernen.


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