Automagazin "Die Sonntagsfahrer" über die Angsthasenbetreuung in der Fahrschule Schaffen Wir


"Hilfe für panische Autofahrer"

radioeins rbb berichtet im Automagazin "Die Sonntagsfahrer" über die Angsthasenbetreuung in der Fahrschule Schaffen Wir

Das bekannte Auto- bzw. Mobilitätsmagazin "Die Sonntagsfahrer" von radioeins rbb mit Autopapst Andreas Keßler berichtet am Sonntag 13.11.2011 ab 12.00 Uhr über die Angsthasenbetreuung in der Fahrschule Schaffen Wir. Frank Müller, Leiter der Fahrschule Schaffen Wir, wurde von radioeins live interviewt.

Bitte klicken Sie den folgenden Link an: "Die Sonntagsfahrer" 


Hier ein Zitat aus der Website von radioeins zur Sendung am 13.11:

" Hilfe für panische Autofahrer: Angsthasenbetreuung in der Fahrschule „Schaffen wir“ +++ Der Fahrzeugbrief: Das Goggomobil +++ Gesundheitscheck im Auto: Forscher entwickeln lenkradintegrierte Sensoreinheit zur Überwachung des Gesundheitszustandes +++ Audienz beim Autopapst +++ Die Mitfahrzentrale: Klaas Heufer-Umlauf +++ Kessler gegen den Rest der Welt"

Informationen zum Interview mit Andreas Keßler und Patricia Pantel von den "Sonntagsfahrern" radioeins

Die Fahrschule Schaffen Wir mit ihrer Tätigkeit wird kurz vorgestellt.

Ich (F.M.) werde gefragt, warum so viele Frauen Angst im Straßenverkehr haben. Die Antwort fällt nicht leicht. Wahrscheinlich verarbeiten Männer Druck und Stress im Straßenverkehr anders als Frauen, nämlich mit Gegendruck. Wenn ich mit einem Mann am Steuer fahre und es hupt hinter uns, dann ärgert er sich. Vielleicht kommt dann als Reaktion: "Was will der Blödmann?" Bei einer Frau am Steuer höre ich dann oft: "Was habe ich getan? Was habe ich angestellt"? Frauen nehmen also sofort Schuld auf sich.

Gedrängel und Stress auf der Autobahn - Beruhigung ist angesagt

Anschleßend kamen wir auf Angstbewältigung zu sprechen. Andreas Keßler schildert eine Szene auf der Autobahn, die auch einem gewohnten Autofahrer den Angstschweiß auf die Stirn treibt: Baustelle, Verschwenkung nach links, Höchtsgeschwindigkeit 80, neben ihm ein großer Laster, hinter ihm ein schneller Fahrer im Mercedes, der drängelt und auffährt.

Ich weise darauf hin, dass viele Fahrer in dieser Situation Stress empfinden. Starker Stress kann zu Fehlreaktionen führen, schon deswegen ist Beruhigung angesagt. Vorschlag: Die anderen hinter ihm freundlicher zu sehen (sie sind keine Drängler und Raser, sondern andere Fahrer, die es schlicht und einfach eilig haben. Aber auch zu sich selbst freundlich sehen: "Ich schaffe das, das kriege ich hin, dass wir alle heil aus der Situation kommen."

Muskelentspannung machen. Laut sprechen, z.B. so: Ich bin nervös, aber ich konzentriere mich auf den Verkehr. ich bleibe bei meinem Tempo, damit sind wir alle am sichersten. Die anderen beoabachte ich sorgfältig. Wenn der Fahrer hinter mir zu nah fährt, schalte ich das Warnblinklicht ein." [Anmerkung: Den letzten Ratschlag habe ich im Interview nicht gegeben, ich füge ihn an dieser Stelle hinzu, weil er sinnvoll ist.]

Frank Müller


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